Wie schnell 2 1/2 Jahre vergehen...

...wie ich das erste Mal unter dem goldenen Leuchter der Emmauskirche stand und wie überwältigt ich war, als an Weihnachten alle Kerzen an ihm entzündet waren. Ich erinnere mich noch an meinen ersten Gottesdienst und an die Lieder, die wir dabei gesungen haben.

Ich erinnere mich an die vielen verschiedenen Menschen, die mir in der Emmausgemeinde begegnet sind. Ich erinnere mich an gemeinsames Lachen, offene Fragen, alltägliche oder tiefe Gespräche. Ich höre noch die vielen guten Worte und auch die hilfreiche und ehrliche Kritik.

Wie schnell können zweieinhalb Jahre vergehen…

Ich erinnere mich an das erste Abendmahl mit den neuen Abendmahlskelchen kurz vor dem ersten Lockdown. Vor meinen Augen sehe ich noch die leere Kirche in den Wochen danach und das stille Entzünden der Osterkerze. Und gleichzeitig erinnere ich mich an Gottesdienste zum Mitnehmen an der Leine, Stationengottesdienste in der Kirche und Kindergottesdienste im Freien.

Ich erinnere mich an ein liebevoll gestaltetes Adventsfenster im Gemeindehaus mit selbst gemalten Bildern aus dem Kindergarten, an die aufgeregten Gesichter der Konfirmandinnen und Konfirmanden kurz vor ihrer Konfirmation und an das ausgelassene Toben der Kinder im Park während der Kinderbibelwoche.

Wie schnell können zweieinhalb Jahre vergehen…

Vielfältige Erfahrungen und schöne Erinnerungen nehme ich mit. Es war eine erfüllte Zeit, auch wenn aufgrund der Corona-Pandemie einiges anders gelaufen ist als geplant. Danke an alle, die mich in dieser Zeit begleitet und unterstützt haben.

In Emmaus konnte ich meine ersten Schritte gehen. Was ich hier erlebt und gelernt habe, nehme ich nun mit auf meinem weiteren Weg als Pastorin. Ihnen und euch wünsche ich alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft!

Herzliche Grüße, Miriam Folkerts

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